Andreas Gryphius
Andreas Gryphius, Kupferstich von Philipp Kilian
Andreas Gryphius (* 2. Oktober 1616 in Glogau, Schlesien; † 16. Juli 1664 ebenda; eigentlich Andreas Greif) war ein deutscher Dichter und Dramatiker des Barock. Bedeutung erlangte Gryphius als Dichter von Sonetten, wie Tränen des Vaterlandes, Es ist alles eitel oder Menschliches Elende.
Poems (41)
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An den gecreutzigten Jesum
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An den gefangenen Dicaeus
DEr Mutter enger Leib hilt erstlich dich gefangen / Als deine Seele ward in Fleisch vnd Bein verstrickt: … -
An die Sternen
IHr Lichter / die ich nicht auff Erden satt kan schauen / Ihr Fackeln / die ihr stets das weite Firmament … -
An die Welt
MEin offt bestürmtes Schiff der grimmen Winde-Spiel / Der frechen Wellen Baall / das schier die Flutt getrennet? … -
An Eugenien
WEnn meine Seel in euch / mein Licht wie kan ich leben? / Nun das Verhängnüß mich so ferne von euch reißt. … -
An Gott den Heiligen Geist
O Feuer wahrer Lieb! O Brunn der guten Gaben! / O Meister aller Kunst! O Höchste Heiligkeit! … -
An H. Christoph von Dihr
[31] / V. An den HochEdlen Gestrengen vnd Groß-Achtbaren / etc. H. Christoph von Dihr / in Streidelsdorff Röm. Käys. Maytt. würcklichen Rath / vnd Beysitzern deß Königlichen Manngerichts in dem Für… -
An Jolinden
[15] -
An sich Selbst
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Auff den Sontag deß ernehrenden Versorgers / oder VII. Sontag nach dem Fest der H. Dreyeinigkeit / Marc. 8.
[83] -
Beschluß deß XXIII. Jahrs
IN Angst / in trüber Noth / in Hoffnung / Schmertz vnd Pein / In Sorgen vnd in Ach / hab ich diß kurtze Leben … -
Das Letzte Gerichte
AVff Todten! auff! die Welt verkracht in letztem Brande! / Der Sternen Heer vergeht! der Mond ist dunckel-rott … -
Der Tod
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Der Welt Wollust
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Die Hölle
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Ebenbild unsers Lebens. Auff das gewöhnliche Königs-Spiel.
DEr Mensch das Spiel der Zeit / spielt weil er alhie lebt. / Im Schau-Platz dieser Welt; er sitzt / vnd doch nicht feste. … -
Es ist alles eitel
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Ewige Freude der Außerwehlten
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Gedenckt an Loths Weib
Bauhusii, Obscœnam Gomorrhæ hyemem. / EH’ als der ernste Gott mit Blitz vnd Schwefel-Regen … -
Grabschrifft eines trefflichen Vorsprechers
ICh / der durch alle Netz der ernsten Rechte brach / Dem an Verstand vnd Kunst kaum iemand gleich zu schätzen … -
In H. Johann Christoph von Schönborn / in Schönborn vnd Zissendorff / Stambuch
[35] / XII. … -
Johannis Chrysostomi Worte
[33] / IX. … -
Lass dein Sorgen fahren
[179] LASS DEIN SORGEN FAHREN / Gib dich zu Ruh’ und laß dein Sorgen fahren, … -
LXIV. An Eugenien
Ich lebe, wo man den mit recht kan lebend nennen, / Der sonder geist verfällt in bitter-süße pein. … -
LXIX. An eben selbige
Sie, dennoch sie, mein licht! sie wil beständig seyn. / Ob die zeit sich gleich verändert und die sonne sich versteckt … -
LXV. An eben selbige
Doch grünt die frische lieb, ob blum und baum erbleicht, / Die liebe, die sich mir in einem krantz verehret, … -
LXVI. An eben selbige
So fern, mein licht! von euch, so fern von euch gerissen, / Theil ich die trübe zeit in schmertzen und verdruss … -
LXVIII. An Eugenien
Ich finde mich allein, und leb in einsamkeit, / Ob ich schon nicht versteckt in ungeheure wüsten, … -
Menschliches Elende
WAs sind wir Menschen doch? ein Wohnhaus grimmer Schmertzen. / Ein Ball deß falschen Glücks / ein Irrlicht dieser Zeit. … -
Mitternacht
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Morgen Sonnet
DIe ewig helle Schaar wil nun ihr Licht verschliessen / Diane steht erblaßt; die Morgenrötte lacht … -
Sicut urinata ligna
[32] / VII. … -
Threnen in schwerer Kranckheit
ICh bin nicht der ich war / die Kräffte sind verschwunden / Die Glider sind verdörr’t / als ein durchbrandter Grauß: … -
Thränen deß Vaterlandes / Anno 1636
[14] -
Thränen in schwerer Kranckheit.
MIr ist ich weiß nicht wie / ich seufftze für vnd für. / Ich weyne Tag vnd Nacht / ich sitz in tausend Schmertzen; … -
Vber deß Herrn Gefängnüß
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Vber deß Herrn Leiche
Bidermanni. Eheu! flebile funus. / ACh weh! was seh’ ich hier? ein außgesträckte Leichen. … -
Vber die Geburt Jesu
NAcht / mehr denn lichte Nacht! Nacht / lichter als der Tag / Nacht / heller als die Sonn’ / in der das Licht geboren … -
Vberschrifft an dem Tempel der Sterbligkeit
IHr irr’t in dem ihr lebt / die gantz verschränckte Bahn / Läst keinen richtig gehn. Diß / was ihr wüntscht zu finden … -
VIII. An Eugenien
Wenn meine seel in euch, mein licht! wie kan ich leben, / Nun das verhängnis mich so ferne von euch reißt? … -
XXI. An Eugenien
Schön ist ein schöner leib, den aller lippen preisen, / Der von nicht schlechtem stamm und edlem blut herrührt; …