Beschluß deß XXIII. Jahrs
IN Angst / in trüber Noth / in Hoffnung / Schmertz vnd Pein In Sorgen vnd in Ach / hab ich diß kurtze Leben / Wo fern es Leben heißt / der Eitelkeit gegeben. Hab ich von Ach vnd Furcht ie ledig mögen seyn?
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Ade Welt! Gunst Ade! itzt bin ich nicht mehr dein.
Ich wil den freyen Geist / nun Wehmuth frey / erheben / Ich wil mit freyem Sinn / weit über alle schweben. Die strenge Dinstbarkeit schleußt in vil Ketten eyn! Mich sol kein Glimpff / kein Schimpff / kein Weh vnd Wol mehr binden /
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Man sol fortan mich frey von zweifel-Stricken finden /
Ich mag nicht toller Lust / mehr zu gebotte stehn. Gib allzeit freyer GOtt / der du dich frey heist ehren: Daß ich dich mög allzeii mit freyen Ohren hören / Biß ich durch dich / zu dir / werd’ in die Freystatt gehn.