Johannis Chrysostomi Worte
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IX.
Johannis Chrysostomi Worte. Tom. V.
Epist. 3. ad Cyriac.
DIe Königin’ ergrimm’t: Gedult kan überwinden. Sie jagt mich auß der Stadt: deß HErren ist die Welt; Sie schneidet / der Prophet / ward durch die Qual gefällt.
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Sie hat das Meer; im Meer kan Jonas rettung finden.
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Sie dreut mit Glutt: die nicht die Knaben könt entzünden.
Mit Löwen: Daniel wurd durch sie frey gestellt. Mit Steinen: Stephanus drang so ins Himmels zelt. Sie zuckt das Schwerdt; das vor den Täuffer kont entbinden. Sie greifft nach meinem Gutt: Verlust ist mein Gewinn;
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Bloß kam ich auff die Welt / bloß fahr ich wieder hin.
Sie schmäht: diß ist der Ruhm der Seelen die Gott lieben. Sie schlägt mein bitten auß: der Himmel nimmt es an. Sie wegert mir Verhör; itzt hört mich Jederman. Sie bann’t: Ich bin ins Buch deß Lebens eingeschrieben.