Friedrich Hölderlin
1770–1843
Johann Christian Friedrich Hölderlin (* 20. März 1770 in Lauffen am Neckar, Herzogtum Württemberg; † 7. Juni 1843 in Tübingen, Königreich Württemberg) zählt zu den bedeutendsten deutschen Lyrikern. Sein Werk nimmt in der deutschen Literatur um 1800 eine selbstständige Stellung neben Weimarer Klassik und Romantik ein.
Best-known poems
-
Hälfte des Lebens
Hälfte des Lebens.
Mit gelben Birnen hänget
Und voll mit wilden Rosen … -
Lebenslauf
Lebenslauf.
Hochauf strebte mein Geist, aber die Liebe zog
Bald ihn nieder; Das Leid beugt ihn gewaltiger; … -
Abendphantasie
Abendphantasie.
Vor seiner Hütte ruhig im Schatten sizt
Der Pflüger, dem Genügsamen raucht sein Herd. … -
Sokrates und Alcibiades
Sokrates und Alcibiades.
„Warum huldigest du, heiliger Sokrates,
Diesem Jünglinge stets? kennest du Grössers nicht, … -
An die Parzen
An die Parzen.
Nur Einen Sommer gönnt, ihr Gewaltigen!
Und einen Herbst zu reifem Gesange mir, … -
Der Gott der Jugend
Der Gott der Jugend.
Gehn dir im Dämmerlichte,
Wenn in der Sommernacht …
All poems (23)
- AbbitteHeilig Wesen! gestört hab’ ich die goldene
- AbendphantasieVor seiner Hütte ruhig im Schatten sizt
- An die jungen DichterLieben Brüder! es reift unsere Kunst vielleicht,
- An die ParzenNur Einen Sommer gönnt, ihr Gewaltigen!
- An ihren GeniusSend’ ihr Blumen und Frücht’ aus nieversiegender Fülle,
- An unsre DichterDes Ganges Ufer hörten des Freudengotts
- Das SchicksalAls von des Friedens heil’gen Thalen,
- Das UnverzeihlicheWenn ihr Freunde vergeßt, wenn ihr den Künstler höhnt,
- Dem Genius der KühnheitWer bist du? wie zur Beute, breitet
- Der Gott der JugendGehn dir im Dämmerlichte,
- Der gute GlaubeSchönes Leben! Du liegst krank, und das Herz ist mir
- Die HeimathFroh kehrt der Schiffer heim an den stillen Strohm
- Die Kürze„Warum bist du so kurz? liebst du, wie vormals, denn
- Die LiebendenTrennen wollten wir uns, wähnten es gut und klug;
- Die NachtRings um ruhet die Stadt. Still wird die erleuchtete Gasse,
- Die WanderungGlückselig Suevien, meine Mutter!
- DiotimaDu schweigst und duldest, und sie versteh’n dich nicht,
- Ehemals und JetztIn jüngern Tagen war ich des Morgens froh,
- GriechenlandHätt’ ich dich im Schatten der Platanen,
- Hälfte des LebensMit gelben Birnen hänget
- Ihre GenesungDeine Freundinn, Natur! leidet und schläft und du,
- LebenslaufHochauf strebte mein Geist, aber die Liebe zog
- Sokrates und Alcibiades„Warum huldigest du, heiliger Sokrates,