Sokrates und Alcibiades

by Friedrich Hölderlin

„Warum huldigest du, heiliger Sokrates,      Diesem Jünglinge stets? kennest du Grössers nicht,           Warum siehet mit Liebe,                Wie auf Götter, dein Aug’ auf ihn?“

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Wer das tiefste gedacht, liebt das lebendigste,

     Hohe Tugend versteht, wer in die Welt geblickt           Und es neigen die Weisen                Oft am Ende zu Schönen sich.

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