Dem Genius der Kühnheit
Wer bist du? wie zur Beute, breitet Das Unermeßliche vor dir sich aus, Du Herrlicher! mein Saitenspiel geleitet Dich auch hinab in Plutons dunkles Haus;
Indeß der Lieder Sturm die Wolken brach, Dem Rebengott die taumelnden Mänaden In wilder Lust durch Hain und Klüfte nach. Einst war, wie mir, der stille Funken
Du braustest so, von junger Freude trunken, Voll Übermuths durch deiner Wälder Nacht, Als von der Meisterinn, der Noth, geleitet, Dein ungewohnter Arm die Keule schwang,
Die Löwenhaut um deine Schulter schlang. – Wie nun in jugendlichem Kriege Heröenkraft mit der Natur sich maß. Ach! wie der Geist, vom wunderbaren Siege
Die stolzen Jünglinge! die kühnen! Sie legten froh dem Tyger Fesseln an,