Hälfte des Lebens

by Friedrich Hölderlin

[85] Hälfte des Lebens. Mit gelben Birnen hänget Und voll mit wilden Rosen Das Land in den See, Ihr holden Schwäne,

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Und trunken von Küssen

Tunkt ihr das Haupt Ins heilignüchterne Wasser. Weh mir, wo nehm ich, wenn Es Winter ist, die Blumen, und wo

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Den Sonnenschein,

Und Schatten der Erde? Die Mauern stehn Sprachlos und kalt, im Winde Klirren die Fahnen.

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