Die Kürze

by Friedrich Hölderlin

[163]
Die Kürze.

„Warum bist du so kurz? liebst du, wie vormals, denn      Nun nicht mehr den Gesang? fandst du, als Jüngling, doch           In den Tagen der Hoffnung,                Wenn du sangest, das Ende nie?“  

5
Wie mein Glück, ist mein Lied. – Willst du im Abendroth

     Froh dich baden? Hinweg ist’s, und die Erd’ ist kalt,           Und der Vogel der Nacht schwirrt                Unbequem vor das Auge dir.

More poems by Friedrich Hölderlin

All poems by Friedrich Hölderlin →