Diotima

by Friedrich Hölderlin

[274] Diotima. Du schweigst und duldest, und sie versteh’n dich nicht, Du heilig Leben! welkest hinweg und schweigst,      Denn ach, vergebens bey Barbaren           Suchst du die Deinen im Sonnenlichte,

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Die zärtlichgrossen Seelen, die nimmer sind!

Doch eilt die Zeit. Noch flehet mein sterblich Lied      Den Tag, der, Diotima! nächst den           Göttern mit Helden dich nennt, und dir gleicht.  

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