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Ach, sie ist krank! tritt leise auf, / Stör' ihren Schlummer nicht. …
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Auf dem Gipfel eines Berges / Stand ich frei im Sonnenstrahl. …
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Aus des Baches duft'gem Blüthenrahmen, / Aus den Wellen lächelt mir dein Bild, …
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Dein Blick hat von der Stirne mir / Die Falten weggewischt, …
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Den Lüften hab' ichs aufgetragen: / Flieht hin und säuselt ihr ins Ohr, …
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Aus deinem Grabe sproß ein junger Rosenstrauch / Gepflegt vom Sonnenstrahl, von Thau und Frühlingshauch, …
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Dir ist gewiß mein Saitenspiel / Verhaßt aus Herzensgrund, …
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Du bist nicht todt, ruhst du im Grabe auch, / Du lebst für mich - mir bist du nicht geschieden; …
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Du fragst mich, was mir fehle, / Was mich so traurig stimmt, …
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Du hast erkannt, o nur zu gut, / Was ich für dich gefühlt! …
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Du sangst und freudig fuhr der Baum / Empor aus seinem Wintertraum, …
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Ein stiller Sonntag ist genaht. / Ich weiß es, daß du jetzt getreten, …
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Glaubst du wirklich, daß ich fern von dir? / Ewig, ewig, weilest du bei mir. …
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Hast du die Sage nie vernommen / Von jenem zaubervollen Baum, …
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In tiefer Nacht, vor deinem Haus / Stand ich in stiller Lust; …
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Kannst dem Frühling du gebieten: / Keine Blüthen sollst du tragen? …
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Kannst du den Sprosser deshalb schelten, / Daß er an seines Weibchens Nest …
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Könnt' ich umfangen dich in heißer Liebesglut, / Wie tausend Sterne an dem Himmel stehen, …
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Mein Inn'res hast du umgeschaffen, / Es ward ein and'rer Mensch aus mir, …
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Mein Lied, wie schliefst du in der Brust so lang, / Schon glaubt' ich dich dem Tode hingegeben, …
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Nur der Schmerz erzeugt die Lieder, / Darum, vielgequältes Herz, …
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O forsche nicht dem Grame nach, / Der dumpf auf meiner Seele brütet! …
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O sage nicht, ich sey ein Träumer, / Der sinnend Feld und Wald durchirrt, …
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O süß' Geschwätz der unbelauschten Liebe, / So reich an Sinn und arm doch an Verstand; …
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O Tochter Mosis! du schöne Jüdin! / Du Blume aus dem Morgenland! …
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O traue nicht der Farbe meiner Wangen, / Die meines Lebens frühes Abendroth, …
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O weich geschaffen süßes Frauenherz, / Das in dem letzten Kampf, selbst wenn es bricht, …
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Ob ich dich liebe! kannst du es noch fragen? / Du hast es lange schon zu gut erkannt, …
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Schön ist der Mond, / Der nächtlich einsam wallt, …
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Sie kniete am Altar voll Frömmigkeit, / Bleich war ihr Angesicht und schwarz ihr Kleid; …
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Und wieder singt die Nachtigall / Ihr allerschönstes Lied der Nacht, …
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Von meinem Lieb' verwahr' ich, / O wie erinnrungsreich! …
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Wer noch nie ein treues Herz gebrochen, / Hat die Liebe noch nicht ganz empfunden, …
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Wie doch dein liebes süßes Lied / So seltsam mir die Brust durchzieht! …