Schön ist der Mond
Der nächtlich einsam wallt,
So schön bist du!
Doch auch so ernst und kalt.
Mein Herz ein See,
In dem dein Bildniß ruht.
Und bist du nah,
So wechselt Ebb' und Fluth.
Du aber theilst
Dies wilde Drängen nicht,
Streust still auf mich
Dein träumerisches Licht. (S. 9)
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So schön bist du!
Doch auch so ernst und kalt.
Mein Herz ein See,
In dem dein Bildniß ruht.
Und bist du nah,
So wechselt Ebb' und Fluth.
Du aber theilst
Dies wilde Drängen nicht,
Streust still auf mich
Dein träumerisches Licht. (S. 9)
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