Dein Blick hat von der Stirne mir

by Feodor Löwe

Die Falten weggewischt,
Die welken Blumen in der Brust
Mit süßem Thau erfrischt.

Dein Wort hat aus der Seele mir
Den Mißmuth weggescheucht,
Wie Nebel bei des Windes Hauch
Im stillen Thal entfleucht.

Dein Kuß, ein warmer Sonnenstrahl,
Dringt tief ins Herz hinein,
Als sollte da, wo Winter war,
Auf einmal Frühling sein. (S. 36)
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