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Führte zu dir mich des Zufalls Spiel, / oder war es ein Gott mit Willen und Ziel? …
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Durch die Blütenzweige / Spielmann Frühling zieht, …
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Mein Sinn ist hoch und stolz mein Herz, / Unnahbar ist mein Glaube — …
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Becherklingen, Farbenlichter, / lustumwunden Falsch und Wahr, …
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Am Abendhimmel standen die Sterne, / der Glocken betendes Dämmerlied …
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Schweige still und erkenne: / Niemand ist dein Genoß. …
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Drei Stunden hat der Tag; / die andern sind ein Warten, …
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Rot und heiß, / fordernd und reißend …
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Eine Stunde weiß ich, / da der Abend kam …
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So beginnen Ewigkeiten — — / Wenn von herbstdurchbebten Bäumen …
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Fast alle Häuser schlafen noch in der alten Gasse. / An ihren Schnörkeln und Giebeln hängt der graue, nasse …
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Wir werden nicht mehr oft mitsammen gehen, / was wir einander sagten, wird verwehen, …
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Tage kommen, da es durch kahle Bäume weht / und alles in dir dem Gewaltigen offen steht — …
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Die Erde wittert junge Kraft / und Wettersturz und Leidenschaft, …
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Mich hat die Tiefe verschlungen. — / Hoch über mir …
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Wenn in die Wipfel vor dem Haus / die ersten grauen Schleier sinken …
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Und wenn sie dich umschwirren / und Schmeichelworte girren …
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Einst war es so schön und so duftig drauß', / es klang und sang über Berg und Tal …
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Lang war ein Schweigen / überall — …
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Hörst du? es mahnt der laue Wind / draußen in knospenden Bäumen, …
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Lächelt der Sonnenschein, / schwindet der Schnee. …
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Es gibt keine Welt — / es gibt keinen Tod — …
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Du aber bist die Gefahr der halbwachen Stunden, / bist die erwartete Feindin, nie überwunden, …
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Aus der Unende / nach der Unendlichkeit …
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Und daß es wieder ein Nachher gibt —! / Diese fragenden Räume und leeren Zeiten …
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Nun klingt es nach / über die Gärten hin, …
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Zum Narren sprach die holde Königinne / — ein spöttisch Lächeln lag um ihren Mund, …
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Still ist die Nacht, die toten Gassen schweigen / und einsam hallt mein müder Schritt. …
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Silberlichte Wolkenelfen / schäkern mit dem hochbejahrten, …
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Eine feine, weiße Wolke / schwimmt im lichten Abendhimmel. …
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Schwere Tage sind. / Grau fröstelt der Himmel …
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Mein Herz geht still. / Es stürmt nicht mehr …
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Ungesagte Worte sind, / die nur Wunsch und Wahn geblieben, …
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Alles ist ein Vorübergehen — / Grüßen — tastendes Händereichen — …
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Oh, die ergebenen Frauen zu sehen, / wie sie müde mit ihren Gatten gehen — …
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Ave Maria! / Gegrüßt seist du, Königin, …
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Wenn es ein Wunder gibt, so ist es dieses: / daß Gott uns beides legte in die Brust, …