Bruno Ertler
1889–1927
Poems (60)
1910s 60
- AbendHinter blauen Bergen
- Abschied— — — — — — —
- BegegnungFührte zu dir mich des Zufalls Spiel,
- BitteSenke mir die Rosenkrone
- BlütenDurch die Blütenzweige
- Der BettlerMein Sinn ist hoch und stolz mein Herz,
- Der FremdlingBecherklingen, Farbenlichter,
- Der WegAm Abendhimmel standen die Sterne,
- Die StundeSchweige still und erkenne:
- Drei StundenDrei Stunden hat der Tag;
- EreignisRot und heiß,
- ErwartungKomm! Warum säumst du noch?
- Es warEine Stunde weiß ich,
- EwigkeitenSo beginnen Ewigkeiten — —
- FensterpromenadeFast alle Häuser schlafen noch in der alten Gasse.
- Ferne StundeWir werden nicht mehr oft mitsammen gehen,
- FöhnDie Erde wittert junge Kraft
- FrageIch habe die Sonne gefragt:
- Frühe TageTage kommen, da es durch kahle Bäume weht
- FrühlingTage kommen frohen Schrittes
- Gang durch die TiefeMich hat die Tiefe verschlungen. —
- GebetDu hast mir, Gott, dies wilde Herz gegeben —
- Gesegnete StundeWenn in die Wipfel vor dem Haus
- HeimkehrUnd als ich wiederkam, da war es Nacht,
- Heimliche LiebeUnd wenn sie dich umschwirren
- HerbstgedankenEinst war es so schön und so duftig drauß',
- I.In dem finsteren, freudleeren Amtslokal,
- II.Ich weiß deinen Weg — und brauche ihn gar nicht zu sehen;
- III.Mit jedem Schritt vergingen
- IV.Ein großes Atmen ist in meinem Sein —
- IX.Lang war ein Schweigen
- Letzte NachtHörst du? es mahnt der laue Wind
- LiebeleiLächelt der Sonnenschein,
- LiebesnachtEs gibt keine Welt —
- LilithDu aber bist die Gefahr der halbwachen Stunden,
- MeerAus der Unende
- Nach dem SturmGefall' ich dir am Ende —?
- NachherUnd daß es wieder ein Nachher gibt —!
- NachklängeNun klingt es nach
- Nächtlicher GangStill ist die Nacht, die toten Gassen schweigen
- NarrenliebeZum Narren sprach die holde Königinne
- NebelSie trieben mich fort in ein nebliges Land,
- OsternachtSilberlichte Wolkenelfen
- SchattenrißEine feine, weiße Wolke
- Schwere TageSchwere Tage sind.
- SpruchIst ein Tag gewesen
- SpruchWer einmal tief aus dem Innern geweint
- SternschnuppenDen nachtblauen Himmel hinunter
- Stille StundeMein Herz geht still.
- Ungesagte WorteUngesagte Worte sind,
- V.Mein Vetter las ein altes Buch
- VI.Daß wir uns heute — heute erst fanden — —
- VII.Du betest: "Lieber Vater, gib,
- VIII.Wenn auf den hohen Altären
- VorübergehenAlles ist ein Vorübergehen —
- Weißt du noch?Einer Lampe matter Schimmer,
- X.Oh, die ergebenen Frauen zu sehen,
- XI.Ave Maria!
- XII.Die Sonne zittert im jungen Laub,
- ZwischenspielWenn es ein Wunder gibt, so ist es dieses: