Nachklänge

by Bruno Ertler

Nun klingt es nach
über die Gärten hin,
wo es früher still war und einsam —
ein Lied, das verweht
und voll Schönheit war. —

Alles, was Leben heißt,
zuckte darin
und verglühte —
Alles, was Sehnsucht ist,
rang seine Bitte darin
verschwiegen und heilig. —

Die Gärten lächeln und lauschen. —

Wolken im Abendrot: Glühende Sucht,
in kühler Reinheit ferne verschwebend —

Unser Bild — unser Zeichen. — (S. 39)
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