-
Der Jugend Reiz macht Götter selbst begehrlich, / und Lippen ohne Flaum sind leicht versehrlich. …
-
Verliebter Mund will stets den einen Namen sagen. / Und wenn die Lippen dir zur Nacht erlahmen, sagen …
-
Was ängstigt dich? Meinst du, ich will entfliehen? / Nur rasten will ich nach der langen Fahrt. …
-
Wie damals unsere Gespräche waren! / Freuden und Sorgen mußtest du bekennen …
-
Habt ihr doch auch dieses Antlitz gesehn! / Und ihr könnt leben, als sei nichts geschehn? …
-
Des Rätsels Lösung wirst du niemals finden, / daß dir allein ein Antlitz göttlich leuchtet …
-
Auf den Wegen, die verschneit sind / und im Dämmern dämmerweit sind, …
-
Des Traumes goldne Schleier sind zerrissen. / Die Saiten einer Leier sind zerrissen. …
-
O du mein Liebstes auf der Welt, / mög Gott sich mild uns zeigen! …
-
Wir müssen uns finden. Dein Weg ist der meine. / Wir suchen nach Feuer. Wir stoßen auf Steine. …
-
Schreckt dich die Lampe? Ich will sie verschleiern. / - Fühle, das Zimmer ist wieder traut. …
-
Aus tiefster Schlucht hob meiner Tränen See / sich heiß empor, und seine Welle stieg …
-
Dem Herbst obsiegtest du, mein schöner Gast, / da du die Tage dunkelnden Verzichtes …
-
Wenn mich schwarze Schollen drücken, / nach der zugemeßnen Frist, …
-
Last ward mir beschieden, / daß ich lächeln lerne. …
-
Es ist ein leerer Platz am Tisch. / Es ist ein leerer Platz im Haus. …
-
Ich trage Tod. Mein Leben brennt. / Ihr fürchtet meine Feuer. …
-
Welch ein Präludium! Entzückte Geige / hebt an mit überstürzter Melodie, …
-
Als sie mich fragten, woher ich kam, / verriet ich keinem, von dir. …
-
Aber heut ist dies alles nicht mehr! / Und ich bin bei dir und bin in Frieden. …
-
Gerne erinnern wir uns, / ausruhend auf sonnigem Gipfel, …
-
Ich sagte: wir, und sage / nun: ich. Und das ist schwer. …
-
Nun ist des Lebens Gold verwirkt. / Es losch die Fackel der Epheben. …
-
Wie du bist? - Was kann es taugen, / solche Fragen je zu stellen?! …
-
Wieder streif' ich durch die Straßen / müden Herzens, müden Schrittes. …
-
Die ihr noch in Jugendgluten / flammet, euch sei Ruhm und Rang. …
-
Träum ich auch jede Nacht von dir, / und träum ich dies: du bist noch hier, …
-
Laß in dein Narrenherz den Winter ein. / In Gärten schwärmtest du mit Ungestümen …
-
Wenn Gesichte dir zerfließen / und die Schatten sich vereinen, …
-
Kann es denn sein, daß ich dich wiedersehe?! / Dies Zimmer war verzaubert. Deine Nähe …