Alfred Grünewald
1884–1942
Poems (40)
# 8
- . . .Der Jugend Reiz macht Götter selbst begehrlich,
- . . .Verliebter Mund will stets den einen Namen sagen.
- . . .Was ängstigt dich? Meinst du, ich will entfliehen?
- . . .Wie damals unsere Gespräche waren!
- . . .Habt ihr doch auch dieses Antlitz gesehn!
- . . .Des Rätsels Lösung wirst du niemals finden,
- . . .Auf den Wegen, die verschneit sind
- . . .Des Traumes goldne Schleier sind zerrissen.
A 1
B 1
D 6
- Der GastGott hat es nicht gewollt,
- Der SpäherWir müssen uns finden. Dein Weg ist der meine.
- Der ZweiteSchreckt dich die Lampe? Ich will sie verschleiern.
- Die UngeliebtenAus tiefster Schlucht hob meiner Tränen See
- Dithyrambischer HerbstDem Herbst obsiegtest du, mein schöner Gast,
- Dithyrambus des SehnsüchtigenWenn mich schwarze Schollen drücken,