Elsa Asenijeff
Elsa Asenijeff, Fotografie von Nicola Perscheid, 1897
Elsa Asenijeff, eigentlich Elsa Maria Packeny (* 3. Januar 1867 in Wien; † 5. April 1941 in Bräunsdorf bei Freiberg, Sachsen) war eine österreichische Schriftstellerin und Lebensgefährtin von Max Klinger.
Poems (56)
-
Abschied Vom Leben
O mein Geliebter / Die Sterne sind mir so nah – … -
Aeroplanflug
Komm hinaus der Abend lockt / Lass das Unkengeschwätz … -
An Eine Orchidee
Du wirst in seinen Händen sein, / Du Geliebte! … -
Aufseufzen
Allüberall ist Fremde / Und nirgends ist es gut . . . … -
Befehlung
(Im Volkston) / Und kann es nicht ehrbar sein, … -
Dem Allvereinten
Einmal komm ich zu dir / Und geh die Treppen stolz hinauf, … -
Dem Angebeteten
Versprühe Küsse auf meinen Leib! / Ich bin ein klarer Teich, … -
Dem Einen
Du bist so schön, / Ob du sinnst oder lachst, … -
Dem Einen Ins Ohr
Ich schaue nicht zurück / Und juble nur … -
Dem Einzig-geliebten Ins Ohr
Wie bist du mir angenehm! / Deine Züge sind so schön … -
Demut Der Liebe
Und weil du gar so hoch und herrlich bist, / So heb mich empor zu deinem Kuss. … -
Demütige Liebe
Ich bin dein! / Du bist nicht mein – … -
Der Leitstern
Wenn alle Türen geschlossen sind / Alle Fenster ohne Licht und blind, … -
Der Schwarze Schwan
Meine Seele ist der schwarze Schwan / Der trunknen Liebe, … -
Die Blume An Den Frühling
Seine Stimme ist eine tiefe Macht! / Sein Blick ist weich wie die Frühlingsnacht . . . … -
Ein Aufstrahlen –!
Du bist meines Lebens / Halt und süsser Sinn, … -
Eine Entbietet Einem
(Im Volkston) / Was wartest du noch, … -
Einem Grossen
Wenn du herantrittst – / Dann ist der grosse, feierliche Hauch um mich, … -
Einem Schönen
Auf Rosenblätter will ich seinen Namen und sein Leben hauchen, / Damit die Nachtigallen, wenn sie mild in schwüle Düfte tauchen, … -
Einsame Nächte
O diese leeren Nächte, / Jenem weggenommen – … -
Ersehnte Seligkeit
O wär das Lager uns bereitet, / Von gleitender Seide linnenhaft umspannt . . . … -
Es Ist Nicht Zum Gewitter Gekommen
Es ist nicht zum Gewitter gekommen / Das köstlich erschüttert und befreit. … -
Faszination
Du bist berauschend / Wie die blassen Hyazinthen … -
Flehen
Vergiss mich nicht, / O verstoss mich nicht … -
Hauch Der Liebe
Einziger Mann! / Ich erbettle so wenig: … -
Heimlicher Jubel
Süsser, – Einziger, – Grosser, – Schöner! / Mein Herz bricht vor Glück, wenn ich dich denke! … -
Hier, Wo Die Gelben Iris Stehn
Hier, wo die gelben Iris stehn, / Da muss er alltäglich vorübergehn. … -
Hilfloser Schmerz
Sein fernes Gedenken / Hat sie verlassen – … -
Hingebung
Du, / Der allen Glanz meiner Seele gibt, … -
Hinschmiegen
Angebeteter Mann! / Meine Augen möchten an dir hangen, … -
Ihrem Guten Geist
Ein Wort von ihm – / Und ihr Leben fühlt sich geführt – … -
IM Tête-a-tête, Leise Leise Zu Singen . . .
Warum sprechen? / Wo Singen soviel leichter und schöner ist? … -
Königin Der Liebe
Mein wildes Blut hat nun geboten: / Die Nacht ist gross – … -
Leise Liebe
Einstmal, wenn Sehnsucht nimmer schweigen kann, / Schleich ich mich nächtlich an dein Lager heran, … -
Liebesgestammel
Deine Seele ist scheu und zart / Wie dein weisses Orchideengesicht, … -
Menschwerdung
In die Bucht des Schweigens / Lass Leib und Seele überfluten, … -
Momentaufnahme
Akkorde haben sich aufgetan – / Der Glanz der Welt steigt in die Sterne auf . . .! … -
Mondesnacht
Die lange Nacht, / Die bange Nacht, … -
Mystische Vermählung
Feuergarben sprühen durch die Luft, / Blut quoll zu jäh die Adern hinab – hinauf, … -
Schmerz
Vorbei, vorbei / Des Frühlings frühste Amsel-Schelmerei … -
Schmerzender Reigen
Sie hat in dem Haar einen Rosenkranz, / Die Füsse gleiten im wiegenden Tanz, … -
Schwüle Luft
Geh freien! / Unter festem Dach … -
Seine Stimme
Seine Stimme ist ein weicher Cellogesang, / Der samtne Wände entlang … -
Seine Trunkene
Wie muss sein Blick in die Augen sinken: / Wenn er seine Trunkene in den Armen hält! … -
Seufzer An Den Einzig-geliebten
Und ist der Tod mir da / Fern – oder nah – … -
Seufzer An Den Heimlich-geliebten
Süsser! / Ich muss leben und weiss nicht … -
Seufzer Einer Frau
O Mond, wie darfst du glücklich sein / Du scheinst ihm allnächtlich ins Fenster hinein! … -
Trennung
Ein Blitz wollt ich sein! / Feuriger Weg über die Ätherferne … -
Verirrte Seele
Ich hab solche Sehnsucht nach dir! / Komm, sei lieb! … -
Vertrauen Und Angst
Du lieber Grosser! / Nimm meine Hände ganz in deine hinein … -
Weib Von Geschlecht – Katze Von Geblüt
Weib von Geschlecht – / Katze von Geblüt, … -
Weibes Gebet An Den Einen
Meine Lippen formen deinen Namen, / Als den Samen aller Glut, … -
Wüste Zeit
Sie, sonst von der gleichmässigen Heiterkeit / Der Strahlend-Gesunden, … -
Zarte Liebe
Du gingst nach deiner Liebsten aus – / Die Nacht … -
Zauberhafte Mondnacht
Ich steh an den Balkon gelehnt, / Es ist so tiefe, tiefe Nacht – – – … -
überschwang
Mich zerreisst die Sehnsucht nach dir! Berstet Wände! / Sturm trag mich zu ihm! …