Love Poems – Page 2915
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Sonett 187
Wenn Phöbus taucht ins Meer den goldnen Wagen, / In Nacht die Luft und meinen Geist zu hüllen, / Dann treibt michs, um des Busens Angst zu stillen, … -
Sonett 19
Mich zu erlösen aus des Krieges Grauen, / Den ich geführt mit deiner Augen Pracht, / Hab’ ich schon oft mein Herz dir dargebracht, … -
Sonett 193
Einst sang, jetzt klag ich — aber ich gewinne / In Klagen jetzt, wie einst in den Gesängen. / Nicht an der Wirkung, an der Ursach hängen, … -
Sonett 198
O kleine Kammer, einst ein sichrer Hafen, / Wenn mir am Tag gestürmt des Lebens Welle, / Jetzt bist du Stille nächt’ger Thränen Quelle, … -
Sonett 203
Der Herrscher, den nicht hemmt in seinen Siegen / Verbergen, wehren, oder eilig fliehen, / Ließ mir, weil ich bezaubert sollt’ entglühen, … -
Sonett 211
Wie bangt mein Geist, wenn er des Tags gedenket, / Wo Lauren ich verließ in ernstem Sinnen, / Mit ihr mein Herz — mein einziges Beginnen … -
Sonett 212
Entfernet pflegte sie mir Trost zu bringen, / Denn träumend sah ich himmlische Gesichte — / Jetzt schreckt sie mich, jetzt macht sie mich zu nichte, … -
Sonett 213
O unglücksvolIes, schreckliches Gesicht! / So soll denn vor der Zeit das Licht verschwinden, / Das, Hoffnung mir im Busen zu entzünden, … -
Sonett 223
Ihr Frau’n, die ihr nach hohem Rufe ringet, / Den Sinn und Kraft und Herzensadel gründet, / Schaut nach der Feindinn, die mein Herz entzündet, … -
Sonett 234
Ihr Augen, unsre Sonn’ ist nun verschwunden, / Doch nein, sie stieg, sie glänzt an Himmelshöhen, / Dort sehn wir Sie einst, dort will sie uns sehen, …
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