Love Poems – Page 2916
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Sonett 250
Dort wohnt sie, seufz’ ich, seh’ ich nun Auroren / Die Rosenstirne neigen zu den Fluthen, / Und Amor kommt, heißt neu die Wunde bluten, … -
Sonett 251
Die Augen, die ich stets so heiß erhoben, / Der Fuß, das Angesicht, der Arm, die Hand, / Die zaubernd aus mir selber mich verbannt, … -
Sonett 272
Die Zeit entfloh, wo in der Flammen Nagen / Die Freud’ um mich den sanften Arm geschlungen; / Sie ist entflohn, die ich beweint, besungen, … -
Sonett 28
Oft wandl’ ich einsam am verlaßnen Strande / Mit düsterm Grübeln, trägen Schritt’s einher. / Zum Fliehn bereit, werf’ ich den Blick umher, … -
Sonett 283
Der Duft, der Schatten und das kühle Wehen / Des holden Laurus, der dem müden Leben / Einst neue Ruh und neuen Glanz gegeben, … -
Sonett 284
Der letzte von den wen’gen frohen Tagen, / Die in dem kurzen Leben ich genossen, / Erschien — mein Herz, wie lauer Schnee zerflossen, … -
Sonett 285
O Tag, o Stund’, o letzter Augenblick! / Grausame Sterne, mir zum Leid verbündet! / O treuer Blick, was war’s, das du verkündet, … -
Sonett 299
Denk’ ich an ihn, der jetzt den Himmel ehret, / Den holden Blick, des goldnen Hauptes Neigen, / Die Engelsstimme, die die Sorgen schweigen … -
Sonett 304
Die schönsten Augen und das himmlischhelle / Glanzvolle Antlitz, und der Haare Wogen, / Die ihren Reiz dem Gold, der Sonn’ entzogen, … -
Sonett 306
So oft umweht des müden Schläfers Bette / Laura, der heil’ge Schatten, daß ichs wage / Und was ich leid’ und was ich litt, ihr klage, …
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