• [70] Alles ist ewig.

    In den morgenfrischen Bäumen
    Hing ein letzter Hauch der Nacht,
    Und die Blumen machten Augen
    Wie ein Kind, wenn es erwacht –

    5 Holder Schreck entriß mich plötzlich
    Lächelnder...

  • #EANF#

  • [82] Von einem, dem alles danebenging

    Ich war aus dem Kriege entlassen,
    Da ging ich einst weinend bei Nacht,
    Weinend durch die Gassen.
    Denn ich hatte in die Hosen gemacht.

    5 Und ich...

  • Geliebter, alles hab' ich dir gebracht, —
    Du weißt es ja, in deine treuen Hände
    Hab' ich die zarten Blüten still gelegt;
    Wir wußten nicht, ob sich die Frucht vollende.

    Nun ist sie reif und du bist mir so fern,
    Und immer ferner rückst du meinem Leben,
    Die Schale halt ich zitternd in die Luft,...

  •  
    Du bist alles, was ich habe,
    was ich träume, laut und leis,
    Wunsch und Fülle,
    Sturm und Stille,
    was ich bin und was ich bete,
    was ich will und was ich weiß!

    Über uns in wieder grünen
    Wipfeln rauscht das Lied des Mai's . ....

  • Alles Sein ist dunkel,
    Gott allein ist klar.
    Abend ist gesunken
    schwer und wunderbar.

    Keiner ist gestorben,
    Liebe, weine nicht!
    Was zu nicht geworden,
    wird in dir zu licht.

    Nur dein Aug ist trunken,
    doch sie blüht in dir.
    Wenn der Abend...

  • JEsu, mein treuster Freund,
    Mein GOtt und HErr!
    Bin ich mit Dir vereint,
    Was brauch ich mehr?
    Du bist das höchste Gut,
    Mein Himmel Du;
    Aus Deiner Gnadenflut
    Strömt Kraft und Ruh'.

    Tritt mir nur niemals fern,
    O Du mein Heil!
    Alles entbehr' ich gern,...

  • Ach, wärst Du mein! - Was brächte ich nicht alles
    dem lieben Leckermäulchen abends mit! ...
    Konfekt und Pralinés und Schokolade
    oder ein Körbchen schwer von süßen Früchten,
    Samtpfirsich, Ananas, Orange, Erdbeer -
    und Blumensträuße brächte ich Dir mit,
    Dein Auge schwelge in dem Sonnenfeuer
    der duft'gen...

  • Ach, ich kann dich nicht verwinden.
    Ach, nicht kann der Dichtergriffel
    Dich aus meiner Seele merzen.
    Ach, ich seh auf Buchenrinden
    Glänzen eingeschnittne Herzen.
    Ach, der laue Mondenschein
    Glänzt so bräutlich durch den Hain.
    Ach, kämst du doch heut gegangen,
    Ach, wie wollt ich dich umfangen,...

  •   Vermöcht ich doch, dir alles zu erzählen,
    Was tief im Grund mein Innerstes enthält!
    Daß du mich kenntest wahr und unverstellt,
    Nicht Schuld und Fehde würd' ich dir erzählen.

    Nur weiß ich nicht zu dir den Weg zu wählen;
    Stehst du vor mir, so klingt die Sprache...