Von einem, dem alles danebenging

by Joachim Ringelnatz

[82] Von einem, dem alles danebenging Ich war aus dem Kriege entlassen, Da ging ich einst weinend bei Nacht, Weinend durch die Gassen. Denn ich hatte in die Hosen gemacht.

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Und ich habe nur die eine

Und niemanden, wo sie reine Macht oder mich verlacht. Und ich war mit meiner Wirtin der Quer. Und ich irrte die ganze Nacht umher,

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Innerlich alles voll Sorgen.

Und sie hätten vielleicht mich am Morgen Als Leiche herausgefischt. Aber weil doch der Morgen Alles Leid trocknet und alle Tränen verwischt – –

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