Christian Friedrich Daniel Schubart
August Friedrich Oelenhainz, Bildnis Christian Friedrich Daniel Schubart
Christian Friedrich Daniel Schubart (* 24. März 1739 in Obersontheim; † 10. Oktober 1791 in Stuttgart) war ein deutscher Dichter, Organist, Komponist und Journalist.
Historische Bedeutung erlangte er insbesondere durch seine scharf formulierten sozialkritischen Schriften, mit denen er die absolutistische Herrschaft und deren Dekadenz im damaligen Herzogtum Württemberg öffentlich anprangerte.
Poems (27)
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Am Geburtstage meiner Gattin
Als du geboren warst, als Gottes Licht / Zum ersten Mal dein keusches Aug' geküßt, … -
An Amalia
Amalia reizend wie Cypria war, / Als sie eine Welle des Meeres gebar. … -
An Guibal
O Guibal! der mit Wasser oder Oel, / So groß, wie Mengs und Raphael, … -
An meine Gattin
In einer Krankheit 1778. / Geliebte! Lebe wohl, ich scheide; … -
An Zilla
Wie der Frühling lächelt! / Wie der junge West … -
An Fr.
Wenn aus deinen sanften Blicken / Wonne für mein Herze fließt, … -
Aus einem Brief Schubarts an seine Gattin
Vom Hohenasperg, 3. Juni 1783. / Dich behüte der Engel, … -
Das Schwabenmädchen
Ich Mädchen bin aus Schwaben, / Und braun ist mein Gesicht; … -
Der Frühlingsabend
Kühlender Abend! steige vom Hügel, / Lieblich verguldet vom sonnigen Strahl; … -
Der glückliche Ehemann
Ich bin so glücklich, bin so froh; / Ein Weiblein darf ich lieben, … -
Der Rückfall
Weg, o Liebe, mit dem Zauberbecher! / Circe, weg, ich trinke nicht! … -
Die Erscheinung
Wo find' ich den Liebling der Seele, / Den Gott mir zum Manne erkor? … -
Die Zärtlichkeit
An Luise / Goldne Zierde sanfter Seelen, … -
Die Gruft der Fürsten
[1] Die Gruft der Fürsten. / Von Schubart auf Hohenasberg. … -
Eheliche Gutenacht
Gute Nacht! / Unser Taglauf ist vollbracht, … -
Ehelicher Gutermorgen
Guten Morgen! / Groß' und kleine Sorgen, … -
Gefühl am ersten Oktober 1781
Woher das Jauchzen dort auf jenen Traubenhügeln? / Woher das Evan Evoe? … -
Jörg
Ein schwäbisches Bauernlied / Wie wohl ist mir in meinem Sinn! … -
La Mort du Juif errant
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Liebe im Kerker
H - ist der Ort, wo ich gefangen bin. / In Banden wein' ich hier mein Trauerleben hin, … -
Lina an die Unschuld
O Unschuld, du Engel vom Himmel gesandt, / Mit goldenem Gürtel und weißem Gewand: … -
Lisel an Michel
Mein trauter Michel ist so gut, / So gut wie er gibt's keinen; … -
Lisels Brautlied
Mädels, sagt es laut: / Lisel ist 'ne Braut. … -
Mädchenlaune
Die Mädels sind veränderlich, / Heut so und morgen so; … -
Schwäbisches Bauernlied
So herzig, wie mein' Lisel, / Gibt's halt nichts auf der Welt! … -
Theon an Wilhelminen
Wilhelmine, o du Holde! / Die beim ersten Blick entzückt, … -
Winterlied eines schwäbischen Bauerjungen
Mädel, 's ist Winter, der wollige Schnee, / Weiß wie dein Busen, deckt Thäler und Höh'. …