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Felix Hübel
Doch ich will meiner Leiden König sein
by Felix Hübel (1874–1922) · 1907 German
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und meiner Schmerzen Herrscher, will mich so kastei'n, daß mir das Blut aus allen Poren dringt. Hörst du ein Stöhnen, gehe ruhig weiter, und spotte meiner, sei ganz heiter, und denke lächelnd: Sieh, er singt! (S. 20) _____
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AUS alten Briefen steigt ein zarter Duft.
Mir ist, als ob mich deine Stimme ruft.
Du, meines Lebens wunderbarster Traum, …
IN meines schlanken Glases bleichem Flimmer
des Weines perlend ruheloses Blitzen. Seidner Glanz
des roten Lichts auf meinem Tische gießt geheimnisvollen Schimmer …
KANNST du mir deine liebe Hand nicht geben?
Im Dunkeln stehe ich und bin auch wie
ein Blinder, der, sich seinen Weg ertastend, …
DEN Kräften, die sich in mir lösen wollen,
kann niemand als nur du Befreiung schenken.
Drum möchte ich mich ganz in dich versenken: …
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