Love Poems – Page 2924
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Sonett LIII.
Was ist dein Sein? aus welchem Stoff bereitet, / Daß gern sich dir Millionen Schatten weih’n? / Von einem Schatten Jeder ist begleitet, … -
Sonett LIV.
O, wie vielmehr erscheint die Schönheit schön, / Wenn süßen Schmuck die Treue ihr gegeben! / Die Ros’ ist schön, doch ihren Rang erhöh’n … -
Sonett LIX.
Wenn Alles war, was ist, wenn Nichts auf Erden / Neu – arg wird dann des Menschen Hirn bethört, / Das, rastlos grübelnd über neues Werden, … -
Sonett LV.
Kein goldnes Ehrenmal, kein Marmorstein / Der Fürsten überlebt dies mächt’ge Lied. / Du strahlst in seinem Vers mit hellerm Schein, … -
Sonett LVI.
Erstark’, o Liebe! möge man nicht sagen, / Daß stumpfer dein Begehr als Eßlust sei, / Die schmausend heut’ sich sättigt mit Behagen, … -
Sonett LVII.
Dein Sklave bin ich, sollt’ ich Andres streben, / Als willig stets vollziehen dein Begehr? / Kostbare Zeit nicht hab’ ich zu vergeben, … -
Sonett LVIII.
Verhüte Gott, daß ich, dein Sklave, wollte / Sie zählen, deiner Lust geweihte Stunden, / Daß ich die Zeit dir je berechnen sollte, … -
Sonett LX.
Wie Wellen hin zum kies’gen Ufer rauschen, / So eilen unsre Tage rasch zum Ziel; / Im Wechsel müssen sie die Stellen tauschen, … -
Sonett LXI.
Gebeutst du deinem Bild, wach zu erhalten / Mein müdes Auge in der dunkeln Nacht? / Ist es dein Wille, daß in Traumgestalten … -
Sonett LXII.
Der Selbstsucht Sünde hält mein Aug’ umfangen, / Beherrschet meinen Geist, mein ganzes Sein, / Nicht Gegenmittel weiß ich zu erlangen, …
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