Poems
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8. Trachte so viel nach Furcht, als nach Liebe
Thut dieser recht und wol, darauf sein Vortheil sieht: / Auch hinter schlechter Gunst (du must sie baß erhöhn) / Befinden offte wir viel tausend Furchten stehn. … -
8. Verliebt/ Sinnen-krank
1. / Dorinde hat mich erst gelehrt / der edlen Freyheit abzusagen. … -
9.
Ein klarer Stern erglänzt am Himmelsbogen - / Im Kahn mich schaukelnd saug' ich seine Strahlen, / Ich blick' auf ihn mit wonnetrunknen Qualen, … -
9. Beständigkeit überwindet den Neid
1. / Wenn mich mein Kind wil traurig sehn / und Blut auß meinem Herzen pressen … -
9. Die gröste Beschwerligkeit/ die Liebe
1. / Mit Lieben ist es so beschaffen: / du must dich offters lassen straffen … -
9. Dis was man liebt, sich selten giebt
Die mich fleucht, die such ich, / Ich lobe, was mir fluchet, / Der ich fluch, ehret mich. … -
9. Eine Schnure Schmeltz Glaß Überall seh ich meinen Fall
Du Schmeltz Glas schwartz als Pech, das du umkettelt hast / Die Lilgen weisse Hand, und zehnmal umgefast: / Ich zürne doch mit mir, ob meiner Farbe du, … -
9. Liebe so viel, als zu hoffen
Um Lieb ist lauter Lust, umb Hoffnung lauter Pein. / Wer weiter hofft, als ihm die Liebe weist und giebt, / Der liebt und hofft umbsonst, und wird damit betrübt. … -
9. Ode Auf Desselben Geburtsfest, den 2. Febr. 1740
O Freund! Dein Fest, das Dich der Welt gegeben, / Soll meinen Trieb zur Dichtkunst jetzt erheben; / Und meinen Kiel, dieß theure Licht zu ehren, … -
9. Wahrer Traum
1. / Ich gieng' einmahl im Traum zu Schiffe / die Mele war mit mir mein Kind …
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