9. Eine Schnure Schmeltz Glaß Überall seh ich meinen Fall

by Daniel von Czepko

Du Schmeltz Glas schwartz als Pech, das du umkettelt hast Die Lilgen weisse Hand, und zehnmal umgefast: Ich zürne doch mit mir, ob meiner Farbe du, Die mein Betrübnüs zeigt, gleicht triffst am nechsten zu: Nicht mache dich so groß: Du bist und bleibest Glas: Die Reiffen sind zu schlecht umb ein so edles Faß. Ach Göttin! Diese Schnur erkieß ich nicht umbsonst, Die Farb ist meine Pein, das Glas ist deine Gunst. (S. 348) _____

More poems by Daniel von Czepko

All poems by Daniel von Czepko →