Umsonst!

by Ada Christen

[34]  Umsonst!  I. Ich sehne mich aus dem dumpfen Weh Nach jenen unseligen Tagen, Wo meine Seele, so riesengroß, Riesenschmerzen getragen!

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Oft fürcht’ ich fast, Ihr habet geahnt,

Wenn Schmerz und Trotz erst gewichen, Könnt Ihr mich tödten, elendklein, Mit tausend Nadelstichen! [35]  II. Freilich sah vorbei ich fluthen

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All’ die jammervollen Stunden,

Freilich sind die alten Schmerzen Durchgekämpft und überwunden! Freilich hab’ vor Euren Herzen Ich Vergebung nun gefunden –

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Aber ich muß doch verbluten,

Schmerzlos an den alten Wunden!

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