Am Teich
[51] Am Teich. Ich kenne dich, du schwarzer Teich, Genau weiß ich den Tag, Als eine Todte still und bleich An deinem Rande lag;
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Und als der Pöbel scheu und stumm
Sich langsam nahte dir Und abergläubig, feig und dumm Bekreuzte sich vor ihr; Als eine Hand den schönen Leib
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Mit Haken an sich riß –
Der rohe Hauf’ das todte Weib Ein gottverdammtes hieß. – Das starre Antlitz hold und bleich, Schaut’ ich so manche Nacht,
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In schwarzen Stunden, schwarzer Teich,
Hab’ oft ich dein gedacht.