Du aber/ Edler Geist/ gedenckst noch nicht zu gläuben/
was mein getreuer Mund dir offt und viel verspricht.
Herz/ hör' es doch einmahl/ weil ich bin bey dir nicht/
So kan ich nicht vorbey/ ich muß es an dich schreiben.
Du bist die Liebste noch/ und wirst die Liebste bleiben/...
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HIer liegt das schöne Kind/ in ihrer süssen Ruh/
Sie bläst die schöne Lufft/ von welcher ich mich quähle
biß an die Seele selbst/ durch ihre süße Kehle;
Hier liegt das schöne Kind/ und hat die Augen zu.
Streu Rosen umm Sie her/ du sanffter Zephyr du/
mit Nelcken... -
MEin gestirntes Paradeiß/
mein Licht/ mein Mohn/ meine Sonne/
mein gantz Himmelreich voll Wonne/
und von was ein Gott sonst weiß/
das ist Philyrille mir/
mir/ der Erden unter ihr.
Ich vergeßner Erden-Kreyß/
heute tagts zum dritten mahle/... -
NIrgends hin/ als auff den Mund/
da sinkts in deß Herzen grund.
Nicht zu frey/ nicht zu gezwungen/
nicht mit gar zu fauler Zungen.
Nicht zu wenig, nicht zu viel.
Beydes wird sonst Kinder-spiel.
Nicht zu laut und nicht zu leise/
Bey der... -
O liebliche Wangen/
Ihr macht mir Verlangen/
diß rohte/ diß weisse
zu schauen mit fleisse.
Und diß nur alleine
ists nicht/ das ich meyne;
Zu schauen/ zu grüssen/
zu rühren/ zu küssen.
Ihr macht mir Verlangen/
O... -
Rubelle die ist todt. Rosille lebt nicht mehr.
Die schöne Basilen die muß ich nun verlassen.
Was ich vor liebte so/ das muß ich gleichsam hassen/
als ob mir niemahls wol von ihr gewesen wär'.
Ist/ Amor/ diß der Lohn/ daß ich dich also ehr'.
O grausamer! was Trost? was Hertze... -
Ich schaute einst im Traume
Zwei Äuglein, klar und schön,
Die waren wie die Sterne
So lieblich anzusehn.
Ich küßte auch zwei Lippen,
In Morgenrot getaucht,
Die waren wie die Rosen,
Von Anmut überhaucht.
... -
Ich stehe auf des Turmes Zinne
Und träume von verlorenem Glück
Und schau' mit wehmutsvollem Sinne
Auf die Vergangenheit zurück.
Es sucht mein trübes Auge wieder
Die Teure, der mein Herz vertraut,
Und böse, schmerzerfüllte Lieder,
Sie... -
Ich treibe auf den Fluten,
Erfüllt von heitrer Ruh,
Und schau' dem Spiel der Lüfte,
Dem Tanz der Wellen zu.
Die Sonne strahlt vergoldend
Rings auf der Fluten Blau,
Sie strahlet segenspendend
Auf die begrünte Au.... -
Ja, ja, Geliebte, man wird alt,
Trotz Filz und Wolle hat man kalt
An Sohlen und an Füßen,
Und ißt am Schlusse des Soupers
Man gar noch etwas Schweizerkäs',
So muß man dafür büßen.
Die Nerven - ach du lieber Gott!
Die Leber...