S Nähnis Strofred
[112] S Nähnis[1] Strôfred. Der Winter ischt koi’ Winter maih, Der Früahling louter Schmotz und Schnai, Der Sommer auhne[2] Heu und Klai, Ischt des a Waih!
Vom Reif verbrennt, ischt brau’ der Zau’. Wear ka’ dia Zeita noh verstau’? Wa hau’ mer thau’? Jetz hau’ mer Eins[4] anstatt em Staub
D Wealt abat[5] mächtig, wieni glaub, Und, mit Verlaub, [113] Was möcht am Elend schuldig sei’? Der überaltat Sonnaschei’?
I bild mers ei’! O Menschawealt, so überglaihrt, Wia bischt du doch so ganz verkaihrt! Du hôscht di seall uffs Mark versaihrt, [7]
Dei’ Übermuot, des ischt der Queall, Dei’ Gscheidi, merk ders, du Rebeall, Dia gearbt der jetz dei’ sündigs Feall, Jetz hilf der seall!