Otfried Krzyzanowski

  •      [18] ZWEIFEL

    Ach, wir wissen von keinem Gedanken, wann er
    Neu war, von keiner Schönheit, wann sie
    Schwand und erschien, von...

  •      [15] WUNSCH

    Ein einfaches, leichtes Kleid!
    Ein leichter Gang!
    Ein Mädchen, das hie und da
    Meine Lenden...

  •      [9] WERBUNG

    Durch Hoffen und durch Warten wird
    Der Sinn gemein.
    Du Holde! Frag nicht lang!
    Will dich...

  •      [16] WEINLIED

    Starker, goldener Wein! Du bist
    Wie das Glück im Spiel.

    Ewig gleich aus deinem Innern, ob
    Wir wild...

  •      [12] UNMUT

    Spart euch den Trost! Der Wahnsinn ist
    Der Gläubiger der Geschlagenen.
    Und ihm verfällt des Elends wache Brut.
    ...

  •      [8] UNLUST

    Die Begierde hat sich schlafen gelegt,
    Es bleibt das Fieber.
    Der köstliche Mut der Entsagung
    Er wäre mir heute...

  •      [21] STIMMEN

                             Er:
    Laß mich allein, ich falle zur Beute
    Dem, was die tiefste Schmach du nennst.
    ...

  •      [9] SPÄT NACHTS

    Woher dein Licht, entlaubter Hain?
    Du schimmerst in tiefem Blau.
    Wie Adern sind Deine Äste.
    Ist...

  •      [14] SORGE

    Schwarzgraue Wolken hangen hernieder,
    Das Gewicht der Wolken an der Himmelswage
    Vermag die Sorge nicht...

  • Ruf

         [23] RUF

    Du hoher Ton der Geige! Diese Zeit
    Ist nicht die meine und die Tage fliehn.

    Du Jubelton der Geige! Ach, es starb
    ...