Mutterliebe
[66] Mutterliebe. Wie bist Du blühend schön und hold, Die Augen blau, die Flechten gold, Dein weiches, liebliches Gesicht Ein frommes, rührendes Gedicht!
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Wie bist Du keusch und engelrein,
Gleich einem milden Strahlenschein; Der Unschuld Zauber Dich umfließt, Dein ganzes Wesen übergießt. . . . . Schau’ ich dich wieder über’s Jahr,
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Bist Du des süßen Zaubers bar –
Heut’ zählt ja Deine Mutter schon Für Zukunftsschmach erfeilschten Lohn!