Mei' Schwäar
[135] Mei’ Schwäar[1] † 13. Brôchat[2] 1878. Dô wandli so alloi’ Und setz mi uffen Roi’. Zmôl fluicht a Käuzle überzwear Grad übers Weagle ge mer hear
I kenn dea’ Gascht. Miar wearet d Auga feucht, S bedeutat jô a Leicht. Der Schwäar, dear leit im Krankabett,
Jetz woiß i, daß er weiter muaß – A häti[5] Buaß! [136] Druff gang i wôlli[6] hoi’, As schoudrat me alloi’,
So lang i schwätz, derweil was gschicht? Dô kommt a Brief - i schwitz wär Naut[7] – Ear ischt schau’ taut. Und s Weib, des heinet[8] lout.
Dear Taud, dear machts jô älli gleich, Dei’ Vater ischt im Himmelreich, Dea’ Zains, dea’n ischt er schuldig gsei’, Laß s Heina sei’.“
Im Erdapilgerhous. Wear sovel gsorgt und gschaffat hôt Und ällbireits ge nuinzgi gôht, Dear woißt vom Leaba au a Liad –
[137] „Was ischt des Leaba dô? Mer kommet älli nô, Mer gauhnt da gleicha Weag wia’n ear. I moi’, i hair da guata Schwäar:
Uffs Wiederseah!““