Gewitternahen
[46] Gewitternahen. Bleischwer drückt die Nacht auf mich, Wolken jagen rasch vorüber, Trübe schon und immer trüber Hüllt der Mond in Nebel sich.
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In den Zweigen ächzt der Wind
Und es rauschen scheu die Blätter, Bald vom dumpfen nahen Wetter Ausgelöscht die Sterne sind. Unkenruf im nahen See
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Und im Gras ein leis’ Geflüster;
Öde starrt der Himmel, düster – Weint er stumm – ob unserm Weh?