Der Traum

by Adolf von Tschabuschnigg (1809–1877) · 1833 German

Nun seit sie ferne, da seh' ich
Sie manchmahl im Schlaf' vor mir,
Heut' brachte mich wieder ein böser,
Ein lieber Traum zu ihr.

Sie saß am Sopha, es hielt sie
Ein schöner Mann an der Hand,
Sie war so zärtlich, ich lehnte
Vergessen an der Wand.

Mir wurde so weh', - doch als ich
Erwachte, da dacht' ich doch,
Ach! wär' sie nur hier, und lehnt' ich
Einsam bei Seite noch! (S. 117)
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