Der klei’ Hampfliachar

by Michel Buck

[168] Der klei’ Hampfliachar.[1] In der Hampfboint[2] dussa[3] liachet[4] Weiber, Kinder alti Ma’, Höb[5] se Maraneaschtar[6] müachet,[7] Hohle Gäßla füar se na’.

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Uffanand[8] haunt älli gstocha,[9]

Nuinz[10] verzällt, nu’ gsammlat gschwind, S Hänsle hôt se so verlocha,[11] Daß ma’s schiargar[12] nimma findt. Guat, ma’ luicht und koi’s von älle

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Merkt, wia’s oft beim Schaffa gôht,

Daß s klei’ Hänsle d Augafälla[13] Ra uff d Rähmla falla lôht. Wo der Nähni[14] innen Winkel Guckat, ai, dô schlôft der Bua,

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Und er schmält: „Du fouler Schlinkel!“

Und er staußt a mit em Schuah. [169] Haunt er au schau’ healfa liacha? Wenn er gsei’ sind it versteckt,[15] Nu’, nôch haunt ers müaßa riacha,

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Wia der Hampf so handig[16] schmeckt,

Wohl und übel, zum Verwichsla, Halba süaß und halba räs, Halba nô de Bisambüchsla,[17] Halba nô de Ziegerkäs.[18]

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Von deam Gschmack ischt s Hansibüable

Damisch[19] woara wia a Fluig Und bereits[20] ins Körchhofgrüable Komma – Leut, so geits a Zuig! Und der Nähne hollat Wasser

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Ussam Bächle in seim Huat,

Sait: „Iahr wearet seah’ glei, daß er, Bald[21] en spritz, oufspringa thuat.“ Spritzt, und s Hänsle schreit: „Ihr Siacha, Launt er uire Possa sei’?“

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Und es springt zum Weiterliacha

Wieder in da Roiha nei’.

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