Love Poems – Page 2932
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Sonett XXVII.
Zum Lager eil’ ich, matt von schweren Müh’n, / Die nöth’ge Ruh’ dem müden Leib zu geben; / Doch auf die Reise die Gedanken zieh’n, … -
Sonett XXVIII.
Wie kann ich wiederkehren doch in Pracht, / Da mir des Schlummers nöth’ge Wohlthat fehlt, / Wenn Tages Leiden lindert nicht die Nacht, … -
Sonett XXX.
Wenn vor die Schranken meiner stillen Brust / Ich fordre die Erinn’rung alter Zeit, / Bewein’ ich manchen schmerzlichen Verlust, … -
Sonett XXXI.
Dein Herz ist theuer vieler Menschen Brust, / Die, weil ich sie entbehret, todt geglaubt; / Dort herrscht die Liebe und der Liebe Lust, … -
Sonett XXXII.
Erlebst du meiner Tag’ ersehntes Ziel, / Wenn mein Gebein mit Staub der Tod vereint, / Und dir durch Zufall in die Hände fiel: … -
Sonett XXXIII.
Wohl manchen schönen Morgen sah ich glüh’n, / Mit königlichem Auge Berge grüßen, / Küssend mit goldnem Blick der Wiesen Grün, … -
Sonett XXXIV.
Warum versprachst du solchen schönen Tag, / Daß ohne Mantel ich mich fortgewagt, / Da Wolken mich ereilten, die mit Schmach … -
Sonett XXXIX.
Wie kann ich deinen Werth nach Würden singen, / Da du der bessre Theil ja bist von mir? / Was kann mein eignes Lob mir selber bringen? … -
Sonett XXXV.
Bekümmre dich um was du thatst nicht mehr! / Die Ros’ hat Dornen, Schmutz die Silberquellen, / Verfinst’rung schmäht die Sonn’, und Wolkenheer, … -
Sonett XXXVI.
Getrennt laß stets uns sein, ich muß es sagen, / Ob unsre Lieb’ auch ungetheilt mag sein; / So werde dann die Flecken ich nur tragen, …
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