Love Poems – Page 2931
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Sonett XVII.
Wer würde künftig meinem Liede trauen, / Wär’ es mit deinem ganzen Werth erfüllt; / Jetzt ist es gleich dem Grabmal anzuschauen, … -
Sonett XVIII.
Soll ich vergleichen dich dem Sommertag? / Nein, nicht so lieblich ist er und so mild; / Wie oft der Sturm des Frühlings Knospen brach, … -
Sonett XX.
Ein Frau’ngesicht gemalt von der Natur / Hast du, o Meister-Meistrin meiner Lust; / Ein zartes Frauenherz, das nie die Spur … -
Sonett XXI.
Mir geht’s nicht so, wie es die Muse macht, / Die zum Gedicht gemalte Schönheit treibt, / Die von dem Himmel holt des Schmuckes Pracht, … -
Sonett XXII.
Mein Spiegel soll nicht sagen, ich sei alt, / So lange Jugend sich mit dir vermählt; / Doch wenn das Alter dich mit Furchen malt, … -
Sonett XXIII.
So wie ein schlechter Spieler auf der Bühne, / Der voller Furcht aus seiner Rolle fällt, / Und wie ein Heft’ger mit ergrimmter Miene, … -
Sonett XXIV.
Mein Auge ist der Maler, der dein Bild / Voll Schönheit in des Herzens Tafel gräbt. / Mein Körper ist der Rahmen, der’s umhüllt, … -
Sonett XXIX.
Wenn außer Gunst bei Menschen und Geschick / Ich einsam ganz mein schweres Loos beweine, / Und send’ umsonst empor den fleh’nden Blick, … -
Sonett XXV.
Laß dem, den nie der Sterne Gunst betrogen, / Der Ehren und der Titel eiteln Tand; / Indeß ich, dem das Schicksal dies entzogen, … -
Sonett XXVI.
Herr meiner Liebe, dem zur Lehnbarkeit / Dein hoch Verdienst macht meine Pflicht zu eigen, / Geschriebnes Wort hab’ ich dir hier geweiht, …
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