Love Poems – Page 2930
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Sonett XLII.
Daß du sie hast, nicht kümmert das mich sehr, / Obwohl von Herzen ich sie treu geliebt; / Daß sie dich hat, das drückt mich wahrlich mehr, … -
Sonett XLIII.
Im tiefsten Schlafe seh’ am besten ich, / Denn Tags begegn’ ich nur gemeinen Dingen; / Im Traume schauen meine Augen dich, … -
Sonett XLIV.
Mein träger Körper, wär’ er nur Gedanken, / Nicht hielte mich des Raumes Herrschaft auf; / Und trotz des Raums und der Entfernung Schranken … -
Sonett XLIX.
Dereinst – nie mög’ uns kommen solche Zeit! – / Wann zürnend du mit meinen Fehlern schmälest, / Wann deiner Liebe Summe, mir geweiht, … -
Sonett XLV.
Die Luft und reines Feu’r, die beiden andern, / Sie sind bei dir, wo immer auch ich bin. / Mein Denken, mein Begehren, beide wandern … -
Sonett XLVI.
Mein Aug’ und Herz im schweren Kriege steh’n, / Wie deines Anblicks Recht sie theilen können; / Nicht gönnt das Aug’ dem Herzen, dich zu seh’n, … -
Sonett XLVII.
Mein Herz und Auge, sie sind jetzt vereint, / Und jedes strebt, das andre zu beglücken. / Wenn dich zu seh’n, mein Aug’ in Sehnsucht weint, … -
Sonett XLVIII.
Wie hab’ ich, als mein Weg mich fortgeführt, / Doch alles Spielwerk sorgfältig verschlossen, / Damit, zu meinem Brauch es unberührt … -
Sonett XV.
Bedenk’ ich es, daß Alles, was da lebt, / Nur eine kurze Zeit vollkommen bleibt, / Und was in diesen weiten Grenzen schwebt, … -
Sonett XVI.
Doch warum kämpfst du nicht in ernstrer Schlacht / Mit dieser blutigen Tyrannin Zeit? / Und schützest dich vor ihr mit größrer Macht, …
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