31.
Nie scheint das Leben mir so fröhlich heiß,
So liebenswert und wundersam erfüllt,
Als wenn ich nah ein Abenteuer weiß,
Das neue Glut und neue Lust enthüllt.
O dieses erste Ineinanderbrennen
Von Blick in Blick: dies tiefe Schaun und Finden!
Nicht Worte sind, den jähen Sturm zu nennen,
Wenn so zwei Seelen sehnend sich verbinden:
Ein liebes Lächeln, erstes scheues Wort,
Ein Händedruck und heißer, heißer Kuß /
Die Flamme glüht und steigt und zündet fort
Und hüllt uns ganz in goldnen Überfluß.