Wie's geht
by Karl Siebel (1838–1868) · 1859 German
Ein junger Pilger zog durch's Leben hin
Mit rüst'gen Händen und mit frohem Sinn.
Da sah am Weg er eine Rose stehn,
Nicht ohne Grüßen konnt' er weiter gehn.
Ihr rüst'gen Hände und du froher Sinn,
Wo seid ihr hin? wo seid ihr hin? (S. 202)
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Du bist mir viel gewesen;
In deinem dunklen Blick
Hab' lange ich gelesen …
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Du schönes Kind! die du am Altar kniest,
Die Liebe suchest und das Leben fliehst,
O mög' dein Gott dir seinen Frieden schenken! …
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Nun wollen wir singen ein altes Lied,
Ein Lied aus dem Heiligthume,
Wo immer noch blüht, wo immer noch glüht …
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Die Wange läßt die Wange nicht;
Es läßt nicht Mund von Mund,
Und ach! es läßt sich lange nicht, …
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