Vor dem Einschlafen
Wovor ist mir denn bang? Was soll mir denn geschehen? Ich werde Neues sehen. Und bis dahin ist’s lang.
Es kommt doch immer näher. Entging’ ich doch dem Späher! Täuscht’ ich ihn nur mit List! Oh das verlorne Glück!
O ging’ es in der Runde zum Anfang doch zurück! Nehmt alle Uhren fort! Die Zeit klopft mir im Herzen.
Wie dunkel wird der Ort. O gäb’s doch Aufenthalt! Geheimnis, brich dein Siegel. Zerbrecht mir dort den Spiegel!
Schlaf, rett mich vor dem Tod. Laß mich vom Leben borgen. Bring wieder mir den Morgen. Beende diese Not.
und durch ein weises Walten verwandeln sich Gestalten, es fließt um mich so mild. [39] Dies alles war einmal.
Wir waren einmal Kinder. Ich sinke in mein Tal. Schon weicht mir das Gesicht. Es kommen die Gesichter.
so wird es wieder licht. Nun fühle ich schon Mut. Es schwindet das Bewußtsein. Ah, es wird eine Lust sein.