• [70] Der 20. Februar.
    (1890.)

    In diesem schönen neunz’ger Jahr darf man die Prophezeiung wagen:
    Der zwanzigste des Februar wird einer von den „krit’schen Tagen.“
    Gewiß ist er verhängnißvoll: es wird das Volk zur...

  •      [41] FRIEDRICHSTRASSENKROKI
                        3 UHR 20 NACHTS

    Die Friedrichstraße trägt auf Stein
    Die blassen Gewässer des Lichtes.
    Die Dirnen umstehn mit Hirschgeweihn
    Die...

  • Dir geschrieben, dir gesungen,
    Muß ich doch geseegnen dich,
    Weil mein Unglück mich gedrungen.

    Bisher hat die treue Hand
    Deines Knechtes dich erhaben,
    Bisher hab ich dich genannt,
    Und gepriesen deine Gaben.

    Numehr wirst du, schönstes Licht,
    Meiner gantz und gar vergessen,
    ...

  • 20.

    20.
    Von Tagen weiß ich, die wie blaue Flammen
    So leicht und licht ins schwere Leben wehen /
    Wie Flammen, die vom Auge kaum gesehen
    Geheimnisvollem Glutenherd entstammen.

    Die Tage sinds, die wie ein Auferstehen
    Den kühlen Geist, den träge arbeitsamen,
    In irgendeiner tiefen Lust entflammen,...

  • 20.

    20.
    Das ist der Lenznacht duftreich-laues Weben,
    Es kühlt ihr Hauch, die heiß mir glühn, die Wangen,
    Einsames Weh hält starr mein Herz befangen,
    Zu Sternen auf muß ich den Blick erheben.

    Ob wohl auch dort sich regt beseeltes Leben?
    Ob sie auch dort gleich uns nach Glück verlangen,
    Nach Liebe...

  • An Fanny

    Laß mich dir den fernen Tag beschwören,
    dessen Stunden uns allein gehören!

    Wieviel Jahre sind seitdem vergangen,
    als wir unser Leben angefangen!

    Siehst den See du noch, den, tief...

  • 20.

    Heimliche Laube des Glücks, dichtgrünendes Blättergewebe,
    Welches den spähenden Blick hemmt und den Lauscher betrügt;
    Schweigendes Thal in dem sicheren Schoos hochragender Felshöhn,
    Das ein Elysium mir öffnete, selig und still;
    Rieselnde Bäche, von süßem Gesang umflötet, und du, ein
    Zeuge des friedlichen Spiels, weiches,...

  • 20

    No me conformo, no: me desespero
    como si fuera un huracán de lava
    en el presidio de una almendra esclava
    o en el penal colgante de un jilguero.

    Besarte fue besar un avispero
    que me clama al tormento y me desclava
    y cava un hoyo fúnebre y lo cava
    dentro del corazón donde me muero.

    No me conformo, no: ya es tanto y tanto
    ...