Reines Herz
Selig dem
Die Götter geben
Ein reines, edles Herz.
Er trägt den Zauber in der reichen Hand,
Was er berührt, mit Wonne zu durchschwellen.
Die enge Hütte dehnt sich zum Olymp,
Wohin er seine Brust voll Götter bringt.
Nur dem ist arm das Leben,
Der es mit armen Augen sieht.
Ihm schmilzt der Dinge Frühling
Unter der gierigen Hand.
Drum, gütige Götter, erhaltet
Ihm, dem Glücklichen, dem ihr sie gabt,
Die selige Gabe, erhaltet ihm
Im Busen das reine, edle Herz. (S. 14-15)