Nachtgespenst
[131] Nachtgespenst. Ich lag in holden Traumes Bann: Blau durch die Scheiben quoll Des Mondes Licht und überrann Die Wände zaubervoll;
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Und schuf im Nu ein Märchenland,
Der Sehnsucht lockend nah – Was jemals ich begehrt, es stand In seinem Schimmer da; Ein Schritt nur – und ich schwelgte d’rin!
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Ein Griff – und es war mein!
Und schwindelnd fuhr’s mir durch den Sinn: „Das Glück! Nimm’s, es ist dein!“ Da schlich sich an mein Lager sacht Ein bleiches Grau’ngesicht,
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Mit Augen, trostlos wie die Nacht,
Wenn sie kein Stern durchbricht; Mit Händen, eifrig, grabesschwer Und lastend, hart wie Erz, Und diese Hände preßte er,
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Der Unhold, mir auf’s Herz;
Bis Wunsch und Kraft und Wille floh Und starb in dumpfer Ruh’, Dann nickte er: „Ich will es so! Nun Menschlein – träume zu!“