Du thatest so spröde und sah'st zur Erd' Und blicktest durch's Fenster in's Grün hinein: O glaub' mir! dein Herze ist schlecht bewehrt, Hüte dich! hüte dich! Jungfräulein.
Ja – wenn ich nicht wüßte, wie leis' und sacht Sich schleicht ein Geheimniß in's Herz hinein: - So leise und sacht, wie nie du gedacht: Hüte dich! hüte dich! Jungfräulein!
Er blickte in's Auge dir so tief – so tief - Und tiefer, noch tiefer in's Herz hinein - Er schaute, was d'rinnen verborgen schlief: Hüte dich! hüte dich! Jungfräulein! (S. 221)