Horch! Geschrei und wüstes Toben
[27] 3. Horch! Geschrei und wüstes Toben – Weitauf fliegt die Schenkenthür, Faust und Knüttel hoch erhoben Wirbelt’s zornentbrannt herfür:
Und zum Schluß der schmutz’ge Wirth, Während sich ein Zeitungsträger Noch bei Zeiten klug salvirt. Wuthgeheul und Flüche schallen,
Hageldicht die Püffe fallen – Ach, die leid’ge Politik! Da – ein hell’ Gekreisch – die Weiber! Rasend fliegen sie heran:
Jeder ach, ist – Ehemann! An der Tapfern Schöße klammern Die Verzweifelten sich fest, Und sie keifen, und sie jammern,
[28] Würdevoll ans hag’rer Mähre Sprengt nun auch vom Corso her Keuchend der Carabiniere – Aber sieh, der Platz ist leer!
Trauern stumm auf weiter Flur, Prügel und zerschlag’ne Gläser Künden ihm des Schlachtfeld’s Spur; Weh’nde Schürzen, bunte Tücher
Und er ist des Friedens sicher, Denn auch er war – Ehemann!