Hält ein Zauber mich umfangen

by Marie Eugenie Delle Grazie

[105]  1. Hält ein Zauber mich umfangen Eiland, seit ich dich betrat? Seltsam fiebern meine Wangen, Träumend mess’ ich meinen Pfad.

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Wie von unterird’schen Gluthen

Brennt es unter meinem Fuß, Bis an’s Herz fühl’ ich sie fluthen, Heiß, mit räthselhaftem Gruß. Loh’nder Bilder Flammengarben

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Zucken Nachts vor mir empor –

Glüh’nde Töne, schwüle Farben, Zauberei für Sinn und Ohr! Von Sirenen-Liedern klingen Erd’ und Himmel, Luft und Meer –

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Willst du auch mein Herz bezwingen,

Sonneneiland des Tiber?

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