Hält ein Zauber mich umfangen
[105] 1. Hält ein Zauber mich umfangen Eiland, seit ich dich betrat? Seltsam fiebern meine Wangen, Träumend mess’ ich meinen Pfad.
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Wie von unterird’schen Gluthen
Brennt es unter meinem Fuß, Bis an’s Herz fühl’ ich sie fluthen, Heiß, mit räthselhaftem Gruß. Loh’nder Bilder Flammengarben
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Zucken Nachts vor mir empor –
Glüh’nde Töne, schwüle Farben, Zauberei für Sinn und Ohr! Von Sirenen-Liedern klingen Erd’ und Himmel, Luft und Meer –
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Willst du auch mein Herz bezwingen,
Sonneneiland des Tiber?