Glück?! Wie oft rang ich nach dir die Hände
[108] 4. Glück?! Wie oft rang ich nach dir die Hände, Bebend, all’ des stolzen Leides müd, Daß ein Gott dich mir herniedersende, Eh’ dies Herz verblutet und verglüht!
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Und nun stahlst du wie der West vom Meere
Schwül und heimlich dich in meine Brust, Ach! und wie die Starre sich auch wehre – Hinthaut all ihr Trotz in süßer Lust! Wirst du halten, was du mir versprochen,
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Tauscht’ ich Würd’ges um solch’ hohes Weh?
Oder werd’ ich ärmer, qualgebrochen Heimkehr’n – ach! und elender denn je?!