Fahrt ins Fextal
Als deine Sonne meinen Schnee beschien, ein Sonntag wars im blauen Engadin. Der Winter glühte und der Frost war heiß, unendlich sprühten Funken aus dem Eis.
Licht tanzte zur Musik der Schlittenfahrt. Wir fuhren jenseits aller Jahreszeit irgendwohin in die Vergangenheit. Was rauh begonnen war, verlief uns hold,
Der Zauber führt in ein versunknes Reich. Wie bettet Kindertraum das Leben weich! Voll alter Spiele ist das weiße Tal; die Berge sammeln wir wie Bergkristall.
Ein Feuerfluß verbindet Erd’ und Luft. Wir leben anders. Wenns so weiter geht, ist dies hier schon der andere Planet! Ins Helle schwebend schwindet aller Raum.
Nicht birgt die Zeit im Vorrat uns ein Weh. Bleicht sich das Haar, so gibt es guten Schnee. Uns wärmt der Winter. Leben ist ein Tag, da Silvaplanas Wind selbst ruhen mag.
hält einmal dieser Schlitten vor dem Grab.