Epilog

by Alfred Grünewald (1884–1942) · 1990 German

Dich preisen in beflügelten Gedichten
ist Dankes nicht genug, der dir gebührt.
Ich nahm auf meine Seele hohe Pflichten,
denn deine Reinheit, Kind, hat mich gerührt.
Mach, daß ich würdig bleibe meiner Lieder.
O nimm sie hin! So gibst du mir sie wieder. (S. 47)
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    Der Jugend Reiz macht Götter selbst begehrlich,
    und Lippen ohne Flaum sind leicht versehrlich.
    Doch jener Knabe dort, ein Held der Spiele, …
  • . . .

    Verliebter Mund will stets den einen Namen sagen.
    Und wenn die Lippen dir zur Nacht erlahmen, sagen
    ihn immer noch und dann im Traum …
  • . . .

    Was ängstigt dich? Meinst du, ich will entfliehen?
    Nur rasten will ich nach der langen Fahrt.
    Die Stimmen, die nach Zeiterlöstem schrein, …
  • . . .

    Wie damals unsere Gespräche waren!
    Freuden und Sorgen mußtest du bekennen
    und mir die Namen deiner Freunde nennen. …

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